Wie erklärt sich “annaloog”? Ein Label? Ein Zustand? Eine Herangehensweise? Vielleicht läßt es sich mit den folgenden Worten umschreiben:
„Eine Entsprechung zum Körper, zum Material, zu Hand und Fuß, zur „Elle“, dem Maß der mittelalterlichen Baumeister… analoges Arbeiten, Schicht für Schicht, Schritt für Schritt in einem fortlaufenden Prozeß, unwiederbringlich… zuerst das Bild, dann der Buchstabe (logos) … berührbar, greifbar, organisch wachsend… und „finalmente“ gelebte Lebenskunst.
Mein Name ist Ute Kledt und ich bin die Künstlerin hinter dieser analogen Philosophie. Der Arbeitsprozeß ist manchmal vergleichbar mit dem Backen eines Brotes. Etwas, das über die eigenen Fähigkeiten hinausgeht. Wie ein reifer Apfel, der herunterfällt, eine “bonne chance”. Wir machen dann die Erfahrung, dass uns etwas gut gelingt.
Was mich derzeit bewegt: Natur, Landschaft, Wasser, menschliche Beziehungen, „common ground“ und partizipative Projekte.

