Since 2016 – for 5 years – the “Tiny Arthouse” has been a temporary, flexible exhibition concept that offers art-interested passers-by in the old town of Constance a “viewing window”. Pictures and impulses from “annaloog” are presented here.

 

________________________________________________________________________________________

 

 

 

 

 

I picked an azalea
and carried her home
When i look at her /
I see purple in front of me
my lover’s color
Garment.

Izumi Shikitu, Japanese poet from the Heian period

New plant color projects in the Palmenhaus Konstanz.

www.annaloog.de/sevengardens-konstanz

 

 

________________________________________________________________________________________

 

 

 

 

Natur writing / Naturerleben

Literarische Texte über die Natur beleuchten
das Verhältnis des Menschen zu seiner Umgebung –
zu Landschaft, Lebenswelt und anderen Lebewesen.
Autobiografische Elemente verbinden sich mit
essayistischen Reflexionen über gesellschaftliche
Umstände und das eigene Naturerleben.

 

 

 

 

________________________________________________________________________________________

 

 

“Passagiate ischitane”

Ischitan walks

«What is an island? The world does not exist, there are only islands. ”
Jacques Derrida, philosopher

The island rises out of the sea as part of the earth; it is protected by the sea, separated and excluded from the continents, whose solid, vast land is criss-crossed by thousands of events and changes that manipulate, corrupt and age it. The island country is fluid and enclosed; once uninhabited, it can be habitable anew, it can renew itself. One world in the world can be the island, with its own rules. We think of Atlantis, of Utopia, of Robinson Crusoe’s island. How many islands and utopias emerge and sink in time? The philosopher Jacques Derrida writes: “What is an island? The world does not exist, there are only islands ». To think about the island means to think anew the world we experience; the island is the world in miniature, is a metaphor, a project and a rebellion.

(from: “Cultura non isola”: Procida 2022)

 

 

Passagiate ischitani

 

 

 

 


 

»Il canto degli uccelli«

 

»Il canto degli uccelli« – der Gesang der Vögel – ist ein Film aus dem „Paradies“, einem nach einem Schaffhauser Kloster benannten Stadtteil von Konstanz.

 

Über Freunde und das Internet erfuhr die Konstanzerin Ute Kledt – während der Coronaphase –, wie es in Italien war, eingeschlossen zu sein. Die Erfahrungsberichte und Videos, die sie zugeschickt bekam, berührten sie. Ein Freund berichtete ihr, dass er sich jetzt in seiner Wohnung schon vorstellte, wieder in seinem Land wandern zu gehen – frei wie ein Vagabund –, wenn der Lockdown zu Ende wäre.

 

»Il canto degli uccelli« zeigt Vogelstimmen aus diesem Quartier – sowohl tagsüber als auch nachts. Ausgangspunkt war für die Künstlerin, dass es in Italien während des Lockdowns durch Covid-19 Balkonkonzerte gab. Livemusik, Lieder, Arien, gemischt mit dem Sirenengeheul der Krankenwagen. Ute Kledt wollte erfahren, was die aufkommende Pandemie in Konstanz in ihrem Wohnquartier, in den Hinterhöfen des Stadtteils Paradies bewirken würde. Es geschah allerdings nichts. So eine Ruhe hatte es noch – bis an Weihnachten – nie gegeben. Die Autobahn war geschlossen. Statt Balkongesängen konnte man im Paradies wieder die Vögel singen hören. Man konnte wieder nachts bei offenem Fenster schlafen.

 

In Deutschland gab es einen partiellen Lockdown. Die Freiheit, reine Luft atmen zu können, in der Natur zu sein zu können und Geräusche wahrzunehmen, war ein Privileg. Um sich besser in die Situation reinzuversetzen, blieb Ute Kledt bei schönsten Frühlingswetter mehr mehrere Tage zu Hause – nach dem Motto: „Io resto a casa“. Ich bleibe zuhause. Das Gefühl des Eingesperrtseins zu durchleben, war eine Herausforderung für sie: »Man bekommt im wahrsten Sinne einen Vogel, wenn man nicht bei dem Blütenzauber nicht hinaus konnte. Erst dann, wenn man die Situation voll akzeptiert – von Herzen –, entwickelt sich Kreativität. So beschloss ich, einen Film über Eingeschlossensein, Stille, Entschleunigung und die kulturellen Konstraste zu machen.“

 

»Il canto degli uccelli«. Der Gesang der Vögel. Ohne Worte. Aber jemand berühren, der eingeschlossen ist. Im Herzen wie im Hause. „Währenddessen wurde es mir bewusst, dass es auch ein Film für uns im Stadtteil sein würde über die Zeit, wenn die Autobahn wieder befahren wäre.“

 

In den Versuchen, den Gesang aufzunehmen und gleichzeitig zu lauschen, entwickelte die Künstlerin eine Methode der Entschleunigung. Denn, wenn man den Vögeln »auflauscht«, verstummen sie… Mit Achtsamkeit, langsamem Mitzählen und sanften Bewegungen. 
Warum 20 Sekunden? Es ist meine persönliche Entschleunigungszahl, sagt Ute Kledt.
In der Zeit, in der man auf 20 zählt, kann man achtsam werden für den Augenblick. Es ist interessanterweise auch die offizielle Zeitempfehlung für Händewaschen in der Corona Zeit.

 

Die Ausschreibung des Förderprogrammes »Kultur-Clips vs. Corona« des Kulturamt Konstanz hat sie dazu inspiriert, »filmisch« unterwegs zu sein und den Sprung zu wagen und sich digital z.B. auf Facebook zu zeigen…und zu vernetzen.

 

Der Film ist auf youtube und sowie auf vimeo unter  zu sehen.

 

 


Pflanzenfarben Workshop

Von : Freitag, 04.09.2020, 13:00 Uhr Bis : Freitag, 04.09.2020, 17:00 Uhr Ort : Syringa Duftpflanzen und Kräuter – Untere Gräben 1 – D-78247 Hilzingen-Binningen

 https://www.syringa-pflanzen.de/veranstaltungen/pflanzenfarben/


Welche Farbpalette kann man aus natürlichen Pflanzenfarben gewinnen?
Welche Blüten und Pflanzen und Bindemittel eignen sich besonders gut? In diesem Workshop erkunden wir die Eigenarten, den Zauber und die Farbpalette natürlicher Pflanzenfarben.Kursgebühr: 80,– € Grundmaterial für Papier, Pigmente und BindemittelAnmeldeschluss: 26.08.2020Email an: uk@annaloog.de

 


Giordino – Gartenskizzen – Künstlerbuch – Work in Progress

 

 


Noch bis 16. Februar, Mitgliederausstellung Kunstverein Konstanz 2019/20


Kunst&Yoga– Ausstellung & Lesung

 

 

 


Die “Pappies” – Portraits auf Pappteller im Himmelreich des Barocks

Die “Pappies” – Portraits auf Pappteller erneut im Kloster Schussenried.

 

 

Von 6. Juli bis Mitte Oktober 2019 zeigte das Kloster Schussenried “Pappies” – Portraits auf Pappteller   – im Rahmen der Kunstnacht.  Beinahe schon legendär in Sachen «Fast Food» ist der kleine weiße Pappteller heute noch wichtiges  Trägermaterial für Torten und Kuchen. Ute  Kledt dienen diese nicht  nur für leibliche Genüsse, sondern auch als Rahmen für Portraits. «Pappies» nennt sie die launigen Charakterköpfe, die sie auf den ungewöhnlichen Bildträger in der barocken Rahmenprägung bannt. www.annaloog.de

 


 

Der Besucher

Öl und Pigmente auf Papier, 2018, Dezember 2018, Teilnahme an der jurierten Mitgliederausstellung Kunstverein Konstanz, Presse


“Pleasants places”

Text und Illustration in “Visite” – Gemeinschaftsausstellung im Konstanzer Vincentius-Krankenhaus